Sich Sorgen zu machen ist ok.

Mai 22, 2006

Viele Mitmenschen heutzutage sind unglücklich weil sie ständig besorgt sind. Darum füllen sie auch in Massen die Praxen der Psychologen. Diese Leute sind überzeugt ein Problem zu haben, aber sie wissen nicht was sie dagegen tun sollen. Und das verschlimmert die Situation noch. Es scheint als seien sie darauf programmiert sich Sorgen zu machen. Und da könnte was Wahres dran sein.

Natürlich kann man sich das Leben zur Hölle machen wenn man sich die ganze Zeit um alles in der Welt Sorgen macht. In diesem Fall ist es schwer glücklich zu sein und seinen inneren Frieden zu finden. Aber auch der Druck überhaupt keine Sorgen haben zu wollen kann kontraproduktiv, und sogar gegen unsere eigentliche Natur, sein. Denn so kann es sein dass die Evolution Besorgnis gefördert hat und diese über die Gene weitergeben wird. So gesehen wäre die Besorgnis auch einer der Hauptgründe dass Du jetzt überhaupt als Person existierst.

Denn wo kommen Deine Gene here? Von Deinen Eltern natürlich. Aber nicht nur von ihnen, sondern auch von deren Eltern. Und deren Eltern. Und soweiter. Bis in die dunklen Anfänge der Zeit.

Und all diese Vorfahren, all diese Paare haben sich im Laufe der Zeit getroffen und fortgepflanzt. Durch eine Reihe ausserordentlicher Zufälle hatten all die richtigen Paare Kinder zusammen so dass Du existieren konntest.

Wenn auch nur dein Urgrossvater nicht deine Urgrossmutter kennengelernt hätte, dann würdest Du heute nicht diesen Text lesen können. Und das Gleiche gilt für all Deine direkten Vorfahren. Aber glücklicherweise ging alles gut, denn alle trafen sich und hatten mindestens ein Kind. Hätte auch nur ein Paar sich nicht in dieser Konstellation getroffen – WUSCH! – Du würdest nicht existieren.

Was hätte also alles schiefgehen können? Alles Mögliche. Sie hätten sich entscheiden können nicht zu dem Zeitpunkt an dem Ort zu sein wo sie sich schlussendlich getroffen haben. Sie hätten sich nicht anziehend finden können. Jemand anders hätte sie früher als Partner nehmen können. Den Rest des Beitrags lesen »

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